Jeans-Guide für die perfekte Passform

Ihr kennt das bestimmt auch: Ihr seid in einem Laden oder in einem Online-Shop unterwegs, um die neue Lieblingsjeans zu finden – und stolpert dabei über Begriffe wie „Straight Cut“ oder „Super Slim Fit“. Klar hat man bereits eine grobe Vorstellung von der Passform, doch wirklich sicher bin ich erst, wenn ich die Jeans dann tatsächlich anprobiert habe. Damit wir es in Zukunft beim Hosenkauf einfacher haben, stelle ich euch hier das Ergebnis meiner Jeans-Passform-Recherche vor.

lifestylelove.deBesonders in Online-Shops ist es super nützlich und zeitsparend, die gewünschte Passform zu kennen und den Rest durch Filterfunktionen auszuschließen. Wer will sich schließlich durch 500 Paar Jeans klicken? Viele Online-Shops und Marken stellen auch ihre eigene Übersicht zu ihren angebotenen Jeansformen zur Verfügung. Wenn ihr also mehr als einen groben Überblick sucht, kann ich euch das Mode-Glossar von Bonprix empfehlen. Das erklärt nicht nur jeden Schnitt, sondern verrät auch, welche Geschichte und Stilikonen hinter bestimmten Jeans-Styles stecken. Doch nun zum Wesentlichen.

Bootcut: der sogenannte Stiefelschnitt

Dieser Schnitt ist quasi zeitlos und steht eigentlich jeder Körperform. Bootcut Jeans sind oberhalb des Knies eng anliegend und enden am Knöchel in einem leichten Schlag, sind jedoch wesentlich dezenter als die früher so beliebten Schlaghosen. Wie schon der Name sagt und ihre Vergangenheit zeigt, könnt ihr eure Bootcut Jeans gut mit Stiefeln kombinieren

Boyfriend: Trendform für den Sommer

Eine Boyfriend Jeans sitzt perfekt, wenn es aussieht, als hätte man die Hose aus dem Kleiderschrank des Freundes geklaut. Sie ist also an keiner Stelle enganliegend, sondern überall schön weit. Fashion-Ratgeber empfehlen diese Jeans-Art zwar nur großen und schlanken Frauen, ich finde aber, dass hochgeschlagene Boyfriend-Jeans kombiniert mit hohen Absätzen und einem lässigen Oberteil eigentlich jeder tragen kann. Inspiration dazu könnt ihr euch auch hier holen.

Loose Fit, Slim Fit und Co.

Loose Fit steht nur für eine weite, bequeme Passform, unabhängig vom Schnitt der Jeans. Straight Fit ist als reguläre, gerade geschnittene Passform bekannt und damit der Mittelweg zwischen Loose Fit und Slim Fit – der Kennzeichnung für körperbetonte und schmale Jeanshosen. Skinny-Fit-Hosen sind nochmal eine Spur anliegender, besonders an den Knöcheln, und enthalten einen höheren Stretch-Anteil.

Spezielle Passformen: Tapered Jeans, Marlene Jeans, High Waist Jeans

Diese Passformen tauchen immer mal wieder in Trendreports auf, haben sich meiner Meinung nach aber nicht wirklich auf der Straße durchgesetzt. Tapered Jeans sind Passformen, die an den Knöcheln eng anliegen, ansonsten aber weiter geschnitten sind. Praktisch ein Mix aus Karotten- und Baggy-Hosen. Die nach Marlene Dietrich benannte Marlene-Jeans hat weit geschnittene Beine und eine Bundfalte. High Waist Jeans sind hingegen seit ein paar Jahren wieder im Kommen und bezeichnen alle Jeansformen, die im Bereich nahe der Taille enden. Besonders als Hot Pants findet man diese gerade in allen Läden.

Es gibt noch eine Fülle weiterer Jeans-Spezialbegriffe, wie Five Pocket (Jeans mit einer zusätzlichen fünften Tasche in der rechten vorderen Hosentasche) zum Beispiel, doch die hier erklärten Begriffe gehörten definitiv zu den gängigsten und werden euch beim nächsten Shopping-Trip definitiv weiterhelfen.

Bild: © bonprix.de

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